Aktualisiert (Mittwoch, 16. September 2009 um 20:06 Uhr)

Positive Resonanz und ungläubiges Staunen

Erfahrungsbericht in Stichworten - Wahlkampf eines Bürgers für seinesgleichen, Woche 2

Nach dem Mittwoch in Obermenzing und der erfolgreichen Flucht vor dem Gewitter per Fahrrad geht es am Donnertag unverdrossen weiter. Die Flyer sind da und werden per Fahrrad im Wahlkreis verteilt. Etliche Bürger unterstützen die Verteilung und legen Flyer in Ihren Geschäften aus. Eine Minderheit reagiert unfreundlich und ungehalten. So manchen sieht sofort die Idee: „Aha, ihr zielt auf die Nichtwähler, auf die Unentschlossenen und auf die Wahlverweigerer.“ Sehr gut, gute Idee. Andere schütteln den Kopf. Zuhören ist verboten, sprechen auch. Doch die Mehrheit ist aufgeschlossen und freut sich über unser Engagement. Der Tag klingt beim Bürgerabend im Rumpler am Glockenbach aus. Es ist Biergartenwetter und heute hat niemand Interesse an Gesprächen über Politik. Also beantworten wir ein paar Fragen und verabschieden uns von der Wirtin. Bis zum nächsten Mal.

Der Freitag ist kühl und vergeht wie im Flug. Ein geplatzter Reifen verhindert für zwei Stunden das weitere Verteilen von Flyern. So vergeht der Tags zwischen Warten auf das Rad, verteilen von Flyern, Unterstellen wegen der Regenschauer und klingt bei einem netten Gespräch mit zwei älteren Herren im Café Stefy in Allach aus. Sehr gute Spaghetti Amatriciana! Ich komme demnächst wieder und verabschiede mich.

Der Samstag steht im Zeichen eines Infostands am Sendlinger Torplatz. Herr Brem, der Direktkandidat der GRÜNEN schaut vorbei und wir machen ein Photo. Ein zugewanderter Punker lungert herum, interessiert sich nicht für Politik, bettelt die Leute an und klaut eine TZ aus dem stummen Verkäufer. Darauf angesprochen meint er: „Na wenn die das so herumstehen lassen.“ Zumindest wird ihm das unangenehm und er verschwindet. Gegenüber sind die PIRATEN aktiv. Wir besuchen uns gegenseitig und tauchen Flyer aus. Wir wollen die SCHWARZ-ROTE Dominanz und den Filz der Etablierten ausbremsen. Unser Einsatz wird keine Umkehr der Verhältnisse bringen. Gott sei Dank! Denn wer wird sein Auto aufs Dach  legen, nur um die Reifen zu wechseln. Ein Wenig anheben genügt doch. Zur Unterstützung kommt der Bürger-Kandidat Andreas Beier aus Ulm.

Sonntag, 06. September 2009: Der erste Gegenbesuch steht an. Ich fahre also mit der Bahn nach Ulm um vor dem Münster mit Andreas beider einen Infostand aufzubauen,. Der tag wird lustig. Jede Menge Kaffee, Kuchen, Flyer, Grundgesetze, Plakate und ein Quiz. Der Stand wird angenehm frequentiert. Auch hier der Eindruck: Die Bürger saugen die Idee auf, denken nach und finden unsere Strategie Klasse. Wie immer fragen viele nach einem Programm. Nun: Wollen Sie sich programmieren lassen? Sind Sie Roboter? Tut uns Leid, wir bieten gern Vorschläge zu bestimmten Themen. Aber wir wollen in erster Linie, dass die Menschen eine zusätzliche, effektive Möglichkeit bekommen, Einfluss zu nehmen und eigene Verantwortung selbst wahrzunehmen. Wir sind FÜR VOLKSENTSCHEIDE und wollen diese im Grundgesetz verankert sehen. Symbolisch verschenken wir Grundgesetze und stecken unsere Flyer mit dem Titel FÜR VOLKSENTSCHEIDE hinein.

Natürlich geht es nicht ohne auf den Turm des Münsters zu steigen und aus ca. 140 Metern Höhe ein Photo zu schießen. Diese Bilder sind vorerst bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. zu erhalten.

Am 07.09 geht es weiter: Post Pasing, 17:00 Uhr.

Termine unter http://www.thomasblechschmidt.de/01a_Thomas_Blechschmidt_Volksentscheide_Aktuelles.html


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Fortsetzung folgt!

Zum Bericht Woche 3, Teil 1

Zum Pressebericht vom 08.09.2009


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