Aktualisiert (Sonntag, 31. Mai 2009 um 06:50 Uhr)

Pressemitteilung vom 28.05.2009

Zum Bürgerfest zum 60-jährigen Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai in Berlin berichtet die Pressestelle von FÜR VOLKSENTSCHEIDE

Dem Schlachtruf der Fußballfans vorauseilend traf sich eine hoch motivierte und engagierte Truppe der Wählergemeinschaft FÜR VOLKSENTSCHEIDE am Vormittag des 23. Mai 2009 auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor, um beim anstehenden Bürgerfest der Bundesregierung zum 60-jährigen Geburtstag der Grundgesetzes dabei zu sein und eigene Akzente zu setzen.

Dabei machten die Mitglieder nicht nur von den reichhaltigen Informationsangeboten der offiziell angetretenen Behörden, Stiftungen und Bundesländer rege Gebrauch, sondern nutzten die Gelegenheit, mit möglichst vielen der zu hunderttausenden erschienenen Bürger ins Gespräch zu kommen und Informationen anzubieten.

Ausgerüstet mit Tragetaschen und hoch motiviert bewegten sich die "Volksentscheider" wie die Fische im Wasser und konnten so rund 10.000 Menschen gezielt ansprechen und auf die Wahlalternative FÜR VOLKSENTSCHEIDE aufmerksam machen.

Dabei bestätigte sich einmal mehr der an allen Orten bisheriger Tätigkeit gewonnene Eindruck, dass es einer breiten Mehrheit der Bevölkerung in diesem Land nicht mehr genügt, nur noch alle vier oder fünf Jahre ein Kreuzchen dort zu machen, wo man die geringste Fehlerquelle vermutet oder sich erhofft. Die Wahrnehmung von Politik als delegierten Job, den andere machen sollen und dessen Folgen man dann eben tragen muss, verschiebt sich zusehends dahin, auch dort das letzte Wort sehen zu wollen, wo am Ende ohnehin immer die Verantwortung getragen wird: Beim Bürger selbst.

Dabei weiß sich die Wählergemeinschaft FÜR VOLKSENTSCHEIDE in bester Gesellschaft mit den stärksten Fürsprechern des Themas.

Den ehemaligen und aktuellen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Roman Herzog im Verbund mit dem "Konvent für Deutschland e. V." und dem am Samstag im Amt bestätigten Horst Köhler.

Mitglieder von FÜR VOLKSENTSCHEIDE vor dem Brandeburger Tor

Die "Wahl" des Bundespräsidenten war das eigentliche Hauptereignis des Tages. So waren Dutzende von Radio und TV-Teams unterwegs um die Bürger zu befragen, wer denn gewinnen werde. Dem einen oder anderen Aktiven von FÜR VOLKSENTSCHEIDE geschah es auch, befragt zu werden oder Statements abzugeben. Lothar Sommer schaffte es mit seiner Deutschlandkuh auch auf Deutschlands größte Tageszeitung. Christoph Michalak konnte ein Interview geben. Thomas Blechschmidt wurde spontan befragt, wer gewinnen werde und konnte dabei auch dem Umweltminister Sigmar Gabriel einen Flyer als Pausenlektüre mit auf den Weg geben. Eine häufig zu hörende Antwort auf die Frage nach dem Gewinner war "VFL Wolfsburg", da an diesem Tag auch die Deutsche Meisterschaft im Fußball entschieden wurde, was auch bei diesem Ereignis nicht ausgeblendet werden konnte und in bestem Sinne auch Teil des Festes war. Ist das schon ein Zeichen, dass eine bereits zuvor mehr oder weniger abgekartete Bestätigung Horst Köhlers im Amt nicht unbedingt als "Wahl" wahrgenommen wird?

Mitglieder von FÜR VOLKSENTSCHEIDE im Gespräch

Der Bundespräsident selbst gab am folgenden Sonntag bereits einen deutlichen Hinweis in diese Richtung, als er erklärte, es sei an der Zeit den Bundespräsidenten direkt zu wählen und mehr partizipatorische, direktdemokratische Elemente in die politische Kultur einzuführen. Ein Hoch auf diesen Mann, dem die Wählergemeinschaft FÜR VOLKSENTSCHEIDE in der Folge Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitz angeboten hat.

Sehr nachdenklich stimmen in diesem Zusammenhang die brüsken Ablehnungen der präsidialen Vorschläge durch CSU, CDU, Kanzlerin Merkel und(!) die GRÜNEN, die sich am Montag damit sogar von ihren eigenen Prinzipien entfernt haben.

Der weitere Verlauf des Tages gestaltete sich für die Gruppe von FÜR VOLKSENTSCHEIDE uneinheitlich, da es bei der großen Zahl erschienener Bürger eher unmöglich war, mit konzentrierten Aktionen Zeichen zu setzen. Doch man hält es wie mit den Wahlen und sieht das ganze im Moment noch olympisch und sportlich.

Die Qualifikationen bestehen, alle vier oder fünf Jahre teilnehmen und:

Dabei sein ist erst mal alles. Von Erfolg gekrönt sein werden nur Geduld und Hartnäckigkeit.

Fürs Erste ist die Qualifikation zur Europawahl bestanden und man ist dabei. Man konnte viele Bürger erreichen und informieren und geht mit ruhigem Gewissen in die Europawahl. Über die möglichen Ergebnisse hat man sich bereits Gedanken gemacht und diese veröffentlicht. Vor der Wahl! Danach gibt es nichts mehr zu interpretieren, dann heißt es handeln und die Konsequenzen und Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Die Kernfrage für FÜR VOLKSENTSCHEIDE wird lauten: In wie weit ist es gelungen, die Menschen zu erreichen? Darauf aufbauend wird es mit der Bewegung weitergehen.

Bundesvorsitzender Werner Fischer auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor

Dieser 23. Mai 2009 hat Energie abverlangt, Motivation gebracht, eine Menge Spaß gemacht und ist am Abend noch mit einem standesgemäßen Treffen einiger Mitglieder und dritter, aufrechter Demokraten der Gruppe 48 in der Ständigen Vertretung zu Ende gegangen. Mit neuer Energie und noch mehr Neugier auf das Ergebnis geht die Wählergemeinschaft nun in das Wochenende des 7. Juni und sieht dem Ergebnis mit der Hoffnung entgegen, dass die begrenzten Möglichkeiten genügend Durchschlagskraft entwickelt haben, um für Deutschland und Europa ein kleines, orangefarbenes und klares Zeichen zu setzen.


© 2009, FÜR VOLKSENTSCHEIDE (Wählergemeinschaft)
Thomas Blechschmidt, Pressebeauftragter, Postfach 02 55, 86802 Buchloe
Tel: +49 (0)8241/997510, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.